Mehrzeichnung für neuen Windpark

Wie bereits in der Generalversammlung berichtet hat die Energiegenossenschaft ihre Beteiligung an der Windenergie Haltern am See GmbH & Co. KG in Form einer Kommanditbeteiligung auf 12,5 % aufgestockt. Diese Gesellschaft beabsichtigt im nächsten Jahr drei Windkraftanlagen in Haltern-Lavesum zu errichten.


Die Energiegenossenschaft will dieses Investment – wenn möglich – komplett durch Eigenkapital finanzieren. Vorstand und Aufsichtsrat haben daher beschlossen, allen Anteilseignern, die zum 30. September 2015 Mitglied unserer Energiegenossenschaft waren, im Rahmen einer Mehrzeichnung an unserer Energiegenossenschaft ein Volumen von insgesamt 400.000,00 Euro anzubieten. Nach dem Stichtag neu aufgenommene Mitglieder können nur mit einem Anteil Mitglied der Genossenschaft werden.

Mitglieder, die die Zeichnung weiterer Anteile wünschen, schicken Ihren Zeichnungswunsch - das Formular erhalten alle Mitglieder per Post - bitte bis spätestens 12.10.2015 per Post an:

„Energiegenossenschaft Haltern am See
Raiffeisenplatz 1
45721 Haltern am See

oder per Fax an 02364/1091-188

oder persönlich über einen der Vorstandsmitglieder (Henning Henke, Jürgen Brüggemann, Olaf Büchter, Christian Hovenjürgen).

Dieses Zeichnungsangebot gilt vorbehaltlich der Realisierung des vorgenannten Windparkprojektes. Der Vorstand weist darauf hin, dass sofern eine Überzeichnung vorliegen sollte, eine anteilige Zuteilung erfolgt. Ziel der Zuteilung soll es sein, dass alle Mitglieder ganz im Sinne einer echten Bürgergenossenschaft von der Mehrzeichnung profitieren können. Der Vorstand bittet insofern schon jetzt um Verständnis, dass es zu einer Deckelung von Zeichnungen kommen kann. Alle Mitglieder, die sich gerne beteiligen möchten und von denen wir bis Ende Oktober eine Rückmeldung bekommen haben, erhalten in den ersten zwei Novemberwochen die endgültige Beitrittserklärung mit der genauen Höhe der möglichen
Mehrzeichnung auf dem Postweg zugestellt.

Die neue Beteiligung an der Windenergie Haltern am See GmbH & Co. KG wird in den ersten 2 Jahren planmäßig keine Ausschüttungen leisten, da die Liquidität für die Startphase des Unternehmens angedacht ist. Insofern weisen Vorstand und Aufsichtsrat schon jetzt darauf hinweisen, dass auf Grundlage dieser Investition für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 nur eine deutlich verminderte Dividendenzahlung erfolgen kann. Der Vorstand sieht dieses Vorgehen als Investition in die Zukunft, da in den Folgejahren bei planmäßiger Entwicklung der Beteiligung entsprechend deutlich höhere Dividendenzahlungen als in der Vergangenheit an alle Mitglieder pro Anteil möglich sein werden.